Bio Anzucht- & Kräutererde

Bio-Substrat für Kräuter, Schwachzehrer und Neuansaaten.

Gebrauchsfertiges Kultursubstrat aus Flusssand, Lavasand, gütegesicherten Holzfasern, Weißtorf und gütegesichertem Grüngutkompost.

Bio Anzucht- & Kräutererde

Einsatzgebiete

  • Als Substrat für die Keimung von Saatgut
  • Für Jungpflanzen nach dem Pikieren
  • Für Kräuter und andere Schwachzehrer wie Wildblumen

Eigenschaften

  • Mageres, wasserdurchlässiges Substrat
  • Hohe Drainagefähigkeit um Staunässe zu vermeiden
  • Nährstoff- und salzarm

Besonderheiten

  • Nährstoffarm für schnelle Wurzelausbildung bei Neuansaaten und Jungpflanzen

Bio Anzucht- & Kräutererde kaufen

im Betrieb Remseck
im Betrieb Öhringen
bei unseren Partnern


Ansprechpartner

Christian Raichle
Qualitätsmanagement, Produktentwicklung
07146/8944-24
07146/8944-20
christian.raichle@hauke-erden.de

Lieferformen

lose
frei Abladestelle lose gekippt / in Big Bags bis 0,5 - 1,5m3 / mit LKW-Ladekran/Greifer (ab 5 m3) / bis ca. 10 m Ausladung und 20 m Höhe (nach Absprache)

verfügbar
in unseren Betrieben in Remseck und Öhringen sowie bei unseren Partnern, siehe Händlerfinder

Vegetationstechnische Daten

Schüttdichte nach DIN 12580
650 kg/m3

Stickstoff
< 80 mg/l

Phosphor
< 200 mg/l

Kalium
< 600 mg/l

Magnesium
< 200 mg/l

Organische Substanz
> 15 Massen-%

pH-Wert
7

Salzgehalt
< 1,5 g/l

Hinweis: Unsere Produkte sind Naturprodukte. Abweichungen in den Nährstoffgehalten sowie der sonstigen Eigenschaften sind möglich!

Pflanz- und Pflegeanleitung

Aussaat und Anzucht von Pflanzensamen

Für das Vorziehen von Sämlingen füllen Sie die Schale, den Topf, das Zimmergewächshaus etc. bis etwa 1,5 cm unter der Oberkante mit der Anzuchterde und achten Sie auf einen ausreichenden Wasserabfluss. Legen Sie den Samen in der vorgegeben Tiefe ab und bedecken Sie ihn ggf. flach mit der Anzuchterde. Gießen Sie Ihre Pflanzen regelmäßig und niemals übermäßig, wenn Samen während der Keimung austrocknen sind diese meist unwiderbringlich verloren.

Füllen Sie die Kräutererde in das großzügig bemessene Gefäß und stellen Sie einen ausreichenden Wasserabzug durch entsprechende Bodenöffnungen sicher. Bilden Sie eine Pflanzmulde, die etwa 1,5- mal größer ist, als der einzusetzende Wurzelballen. Achten Sie darauf, dass der Wurzelballen feucht ist, dann setzen Sie ihn behutsam in die Pflanzmulde und füllen das Pflanzgefäß soweit mit Erde an, bis der Wurzelballen gut 1-2 cm bedeckt ist. Abschließend das Substrat leicht andrücken und gut wässern.

Das Substrat sollte nach Pflanzung bzw. Aussaat dauerhaft feucht gehalten werden. Besonders an heißen Tagen im Frühjahr und Sommer sollten Sie mehrmals täglich ausreichend wässern. Lassen Sie das Substrat niemals vollständig austrocknen. Im Winter sollten Sie Ihre mehrjährigen Pflanzen je nach Bedarf an frostfreien Tagen bewässern.

Jungpflanzen benötigen erst nach dem Pikieren eine Düngung, Kräuter und Schwachzehrer sollten bei Bedarf etwa mit der halben Menge unseres Hauke Universaldüngers versorgt werden.

Pflanz- und Pflegeanleitung

Einbau

Für eine gute Verzahnung geben Sie eine dünne Schicht Rasenerde (1-2 cm) auf den vorhandenen Boden und fräsen Sie diese ein. Anschließend werden mindestens 8 cm bis maximal 60 cm Rasenerde eingebaut. Danach kann die Fläche wunschgemäß modelliert, bepflanzt oder angesät werden. Bitte beachten Sie, dass ein guter Wasserabzug nach unten gewährleistet ist.

Direkt nach der Aussaat/Pflanzung wässern Sie die neu angelegten Flächen durchdringend, d.h. bis zur Wassersättigung (ca. 300-450 l/m³ Rasenerde). Die Flächen sollten danach dauerhaft feucht gehalten werden. Bei einer Rasenansaat ist es wichtig, die Oberfläche während der gesamten Keimungsphase (2-3 Wochen) konstant feucht zu halten. Es wird empfohlen, die Flächen so zu wässern, bis das Wasser mehrere Zentimeter in die Erde eingedrungen ist. Bei Bedarf sollte mehrmals täglich kräftig gewässert werden.

Bei Pflanzflächen sollte eine Düngung gemäß der Anforderungen Ihrer Pflanzen erfolgen. Sowohl bei Rasen als auch bei anderen Pflanzenarten soll die erste Düngung erst nach 8-10 Wochen stattfinden. Hierfür empfiehlt sich ein schnellwirkender Stickstoffdünger. Grundsätzlich sollten angesäte Rasenflächen vor dem ersten Schnitt nicht gedüngt werden! Danach erfolgt die Düngung für Rasen- und Pflanzflächen während der Vegetationsperiode, je nach Witterung von April bis Mitte September, nach Bedarf (nicht häufiger als alle 6-8 Wochen) mit einem geeigneten Dünger. Bitte beachten Sie, dass unsere Rasenerde einen entsprechenden Nährstoffgehalt hat, halten Sie deshalb Rücksprache über die geeignete Düngung mit Ihrem Fachhändler.