Gartentipps Januar

Unsere Tipps für Ihren Garten.

Auch wenn die Nächte kalt und der Boden möglicherweise zugeschneit oder gefroren ist, die Tage werden mit jedem Tag länger und die Vorfreude auf den Frühling und den Beginn der Gartensaison wächst. Jetzt ist es Zeit, die Anlage Ihres Gartens zu planen und einige Winterarbeiten im Garten sowie erste Aussaaten durchzuführen.

To do's im Januar

  • Kompost umsetzen und sieben
  • Dahlien und andere Blumenknollen im Winterlager kontrollieren
  • Saatgutbestand sichten
  • Anbauplan für die nächste Saison aufstellen
  • Hochbeet für die nächste Saison aufstellen
  • Spaliere und Klettergerüste ausbessern
  • Kübelpflanzen im Winterquartier kontrollieren und pflegen
  • Vogelnistkästen aufhängen und reinigen
  • Vögel füttern
  • Schnee entfernen auf Wegen, Dächern und Pflanzen
  • Immergrüne Pflanzen bei Trockenheit wässern
  • Einjährige Sommerblumen auf der Fensterbank vorziehen
  • Winterschnitt von Obstbäumen

Bäume und Sträucher schneiden

Der Januar eignet sich gut, um manche Bäume und Sträucher zu schneiden. Am besten sollte an einem frostfreien Tag geschnitten werden, da die Schnittstellen bei Frost leicht splittern und so die Heilung erschwert wird. Auch sollten Sie nur harte Gehölze in dieser Zeit schneiden. Dazu gehören zum Beispiel Wildsträucher wie Holunder, Weide, Schlehe und Haselnuss. Ebenfalls können Sie jetzt auch Decksträucher wie Forsythie, Weigelie, Falscher Jasmin oder Zierjohannisbeere schneiden.


Ralf Farnbacher
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Kaltkeimer aussäen

Sie können jetzt, spätestens aber im Februar, Stauden, die zu den sogenannten Kaltkeimern gehören aussäen. Das sind beispielsweise Adonisröschen, Enzian, Eisenhut, Küchenschelle, Trollblume, Pfingsrose, Schlüsselblumen, Christrose... Diese benötigen einen mehrwöchigen Kältereiz, bei ca. 2 bis 8 Grad Celsius, um keimen zu können.

Für manche Kaltkeimer wird die Aussaat schon im Herbst empfohlen, da diese Arten während der Quellung der Samenschale einige Zeit mit höheren Temperaturen benötigen, bevor die Kältephase eintritt. Das können Sie auf den Samentütchen nachlesen.

Anbauplanung

Bei der Anbauplanung sollten Sie immer auch an den Fruchtwechsel und die Kulturfolge denken. Überlegen Sie sich, wie Sie in diesem Jahr Ihre Beete belegen wollen und welche Sorten von Gemüse und Obst Sie anbauen möchten. Hier sollten Sie auch berücksichtigen, dass es hilfreich ist innerhalb eines Jahres oder auch von Jahr zu Jahr verschiedene Gemüse unterschiedlicher Familien anzubauen. So kann man der Ausbreitung von Krankheiten und Schädlingen, die innerhalb einer Pflanzenfamilie auftreten, vorbeugen.

Wühlmäuse

Wühlmäuse sind bei Gärtnern und Hobbygärtnern nicht gerade sehr beliebte Artgenossen. Sie wühlen sich nicht nur durch die Erde und können ganze Rasen- und Wiesenflächen unterhöhlen, sondern fressen auch Pflanzenwurzeln, Knollen und Zwiebeln. Hier sind junge Obstgehölze besonders gefährdet. Im Januar hat man gute Chancen bei der Wühlmausbekämpung, da das Nahrungsangebot in den kalten Monaten eher begrenzt ist und man davon ausgehen kann, dass die Tiere gut auf ausgelegte Köder in Köderfallen reagieren. Im Fachhandel gibt es Wühlmausköder zu kaufen, die man mit einem Stück Gemüse oder Apfel präpariert. Man kann diese Fallen natürlich auch das ganze Jahr über einsetzen.

Anlieferung Schnittgut

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Grüngut: Durchmesser kleiner 10 cm: Strauch- und Heckenschnitt, Laub, Rasenschnitt, Baumschnitt, Hack- und Rodereststoffe

Wurzel- und Stammholz: Durchmesser gößer als 10 cm: Wurzelstöcke, Baumstümpfe, Stammholz, Baumschnitt, Schwemmholz aus Wasserkraftanlagen


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